27.08.2013

Die Arbeit mit den Tieren...

... stellte sich füre viele in der Klasse als absolutes Highlight der Fahrt heraus. Der Umgang mit Skudden, Ziegen, Schweinen, Eseln, dem Pony und allem, was zur Stallarbeit dazu gehört, wurde von den SuS mit höchster Motivation und Elan erledigt. Sogar die Frage nach "Extraaufgaben" und "Mehrarbeit" tauchte hier und da auf.

Herr H, der "Stall Teil 1 und 2" anleitete und Frau S., die für die Arbeit mit der Sense und das Füttern der Tiere im Workshop "Weide" zuständig war, freuten sich sehr darüber und gaben unserer Klasse ein tolles Feedback.


Nicht nur Ställe und Weiden mussten gereinigt werden, sondern auch der Teich wurde fleßig geschrubbt und gesäubert. Nebenbei aßen sich die SuS durch die Apfelbäume, die überall auf dem Gelände herrlich saure Klaräpfel als Snack trugen.

Die Umgebung!

Am ersten Tag starteten wir nach dem Frühstück einen Erkundungstour mit dem für uns verantwortlichen Herrn H., der uns während der Woche bei den meisten Workshops betreute und einen supertollen Job machte!

Das Gelände entpuppte sich als unglaublich vielfältig und wunderschön, so dass die Klasse sich schnell voll und ganz mit dem Gedanken angefreundet hatte, eine tolle Woche auf dem Hof zu verleben und selbst mit anzupacken.

Wir waren bei weitem nicht die einzigen, die sich auf dem Hof frei bewegten und so begegneten uns während der Woche die Pfauen (peacocks) immer wieder an den verschiedensten Stellen. Auch in unser Holzhaus verirrten sie sich ab und an und hinterließen uns dort einen "Gruß", der schnell wieder entfernt werden musste...
 Die Stallungen und die umgebenden Weiden waren einer der Arbeitsplätze unserer Klasse, wo gemistet, eingestreut, geputzt und gefüttert wurde. Die SuS drehten Stricke, putzten die Esel und das hofeigene Pony, versorgten die Ziegen und bereiteten den Schweinen einen sauberen Stall... Es wurde geschwitzt und gelacht, manchmal geschnaubt und ab und an auch gemosert- wie auf einem richtigen Bauernhof eben!
 Der Wald, in dem wir die Stämme an Tag 1 schlugen, um Rechen herstellen zu können, bot gleichzeitig auch die Möglichkeit dazu, sich eine ruhige Auszeit zu nehmen. Das Licht fiel täglich gegen Abend so schön in den Wald, dass man sich wie in einem Grimm'schen Märchen fühlte.
Das KiKa-Baumhaus fand so vie Anklang bei unserer Klasse, dass es kurzerhand zum Treffpunkt Nummer 1 auserkoren wurde. Klettern, Lachen und Reden- genauso soll es sein! Das alles an der frischen Luft, mal bei Tageslicht, mal bei Taschenlampe... Jedenfalls immer geräuschvoll und mitten in der Natur!

Ankunft auf dem Gut Herbigshagen!

Wir erreichten das Gut Herbigshagen am Sonntag gegen 16.15h nach einer Zugfahrt, die uns aufgrund des mehrmaligen Umsteigens (HH_Uelzen_Göttingen_Duderstadt_Bus) schon vor Ankunft auf unserem Hof vor einige Herausforderungen gestellt hatte.

Jedoch schaffte die 8b es heil, sicher und komplett auf den Bauernhof der Heinz-Sielmann-Stiftung. Der Anblick unserer Unterkunft versetzte die Schülerinnen und Schüler in wahres Entzücken, das sie nach eigenen Aussagen mit "schäbigen und dreckigen" Zimmern neben einer "stinkenden" Scheune gerechnet hatten. Dem war ganz und gar nicht so, wie auf den folgenden zwei Bildern klar und deutlich zu erkennen ist!

Wir erlebten eine aufgeregte Klasse, die sich schnell auf die Zimmer begab und Betten bezog, sich einrichtete und schnell die Umgebung erkunden wollte. Gemach, gemach, hieß es von unserer Seite, da wir nun zuerst einmal eine Unterweisung in die Räumlichkeiten des Hauses und einen kleinen Überblick über die nächste Umgebung von unserem Hausmeister Herrn V. bekamen.

Die Feuerstelle vor unserem Holzhaus!
Der Eingangsbereich des Holzhauses, das neu und komforatbel ausgestattet ist.




Die Küche des Hauses entpuppte sich als konkurrenzfähig mit jedem Restaurant (an Tag 1 stimmte auch die Sauberkeit noch...) und war so üppig ausgestattet, wie man es sich nur wünschen konnte. Die SuS bekamen einen organisatorischen Überblick hinsichtlich Tischdienst, Aufgabenverteilung und Abendgestaltung, dann ging es hinaus in die Natur. Der erste Abend war geprägt von Vorfreude und Müdigkeit von der Reise....